Folge 072: Wie das Internet das Pilgern verändert

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Pilgern – damals und heute

Dieses Jahr habe ich Jubiläum! Denn dieses Jahr ist es zehn Jahre her, seit ich das erste Mal auf dem Jakobsweg unterwegs war.

Zwar bin ich damit sicher kein Pionier und zehn Jahre sind auch sicherlich noch kein Zeitraum, bei dem es gerechtfertigt scheint, einen „Damals-und-Heute-Vergleich“ zu ziehen.
Dennoch denke ich jedes Mal, wenn ich in den letzten Jahren mal wieder auf einem der verschiedenen spanischen Wege unterwegs war, an meinen ersten Camino zurück und daran, wie sich seitdem nicht nur in der Welt, sondern auch auf dem Camino einiges verändert hat. Meine Gedanken dazu möchte ich gerne mit Dir teilen.

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Folge 071: Feierst Du Deine erreichten Ziele und Erfolge?

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Bei mir gibt es gerade ein Jubiläum (nein eigentlich zwei) – zum einen gibt es diesen Podcast jetzt schon ziemlich genau seit einem Jahr. Zum anderen – und darum soll es in dieser Episode gehen – ist es jetzt ebenso ziemlich genau 10 Jahre her, dass ich das erste Mal auf dem Jakobsweg unterwegs war. Im Mai/Juni 2007 war das.

Seit dem hat sich in meinem Leben so unglaublich viel verändert – das meiste davon zum Positiven – dass ich meine Freude darüber gerne in dieser Folge mit Dir teilen möchte.

Wenn Du über diese Episode hinaus weiteres darüber erfahren möchtest, was sich bei mir getan hat, empfehle ich Dir mein Buch „Burnout – Vom Jakobsweg zurück ins Leben„.

Für die Veränderungen und Erfolge in Deinem eigenen Leben habe ich auch ein paar Tipps für Dich: Feiere Dich!

Warum und wieso und wie – höre selbst in dieser Episode.

Viel Spass bei der Umsetzung!



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Folge 070 Buchempfehlung Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Heute habe ich wieder eine Buchrezension für Dich, von einem Buch übers Pilgern, das mir vor kurzem in die Hände gefallen ist.

Es geht um das Buch:
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce, erschienen im Fischer-Verlag

Hier findest Du weitere Informationen:

Viel Spass beim Zuhören – und natürlich beim Lesen.



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Folge 069: Von weißen Linien und anderen Begrenzungen

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Neulich war ich mit dem Rad unterwegs in München. Auf einem dieser stinknormalen Radwege, bei denen der Fußweg vom Radweg durch eine weiße Linie abgetrennt ist. Es war samstags morgens um 9 Uhr und relativ wenig los auf Münchens Strassen.

Aber höre selbst, was mir durch den Kopf ging, als ich mich einem lauthals gestikulierenden Mitbürger näherte, der mitten auf „meinem“ Radweg mit seinem Handy telefonierte.

Als ich noch mal genauer hinschaute,  sah auf einmal folgendes Bild:

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennst Du solche Linien in Deinem Kopf auch? Prima, dann hör in den Podcast – und lass Dich inspirieren.

 

Hast Du eigentlich schon meinen Podcast auf iTunes bewertet? Dann tue es gleich hier.

Natürlich freue ich mich auch über Deine Weiterempfehlung.

 

Herzlichen Dank im Voraus und

natürlich einen guten Weg durch die kommende Woche

Deine Christina Bolte

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Folge 068: Menschen auf Deinem Weg – im Außen wie im Innen

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

In der vorletzten Episode hatte ich davon erzählt, welche Typen von Mensch Dir auf Deinem Weg begegnen, wenn Du anfängst Dich zu verändern oder Du Dich auf den Weg zu Deiner Vision machst.

Aber es gibt die verschiedenen Typen – also den Visionär, den Begeisterten, den Trägen, den Ja-aber-Sager etc. – nicht nur unterwegs und im Außen, sondern auch in Deinem Inneren. Also Deine inneren Instanzen, die eben genau das sagen, was die verschienen Menschen auch im Außen zu Dir sprechen. Deine inneren Stimmen.
Vielleicht hast Du schon mal von dem sogenannten „Inneren Team“ gehört.

Wenn Du die Übungen aus dem Podcast vertiefen möchtest, empfehle ich Dir die folgenden Bücher:

Miteinander reden, Band 3: Das „Innere Team“ und situationsgerechte Kommunikation und
Das innere Team in Aktion. Praktische Arbeit mit dem Modell.
beide von Friedemann Schulz von Thun

Reisen in die Innenwelt: Systemische Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen von Lauri & Tom Holmes



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Folge 067: Interview mit Mark Brown, der nach einer Lungenembolie mit Anfang 30 seine Prioritäten neu ordnete

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte – und ihrem Interview-Gast Mark Brown


Mein heutiger Interview-Gast ist Mark Brown, früherer Weltmeister im Public Speaking (so etwas gibt es!), Keynote-Speaker und Trainer aus Georgia, USA. Wir haben uns in Berlin auf einer Toastmasters-Konferenz getroffen, wo ich spontan die Gelegenheit hatte, dieses Interview mit ihm zu führen. Es ist auf Englisch, aber eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch findest Du im Folgenden:

 

Mit Mitte Dreissig Jahren – damals war er noch Programmierer in einem bekannten Unternehmen – brach Mark auf dem Parkplatz eines Supermarktes zusammen, und erhielt die Diagnose „mehrfache Lungenembolie mit Blutgerinnsel im Herzen“. Seine Frau und Kinder wußten lange nicht, ob er dies überleben würde, auch der Krankenhausseelsorger war ein paar Mal bei ihm, um dafür zu sorgen, dass er „im Frieden mit seinem Schöpfer“ sei. Der Einsatz eines (damals) neuen Medikaments half, die Blutgerinnsel aufzulösen, so dass er nach zwei Monaten wieder zur Arbeit gehen konnte.

Durch diese – wie er sagt – zweite Chance, die er erhielt, richtete er sein Leben komplett neu aus, mehr zum Wohle anderer Menschen.

Deine größten Herausforderungen während Deiner Auszeit:
Natürlich waren da zunächst mal die finanziellen Auswirkungen. Während meiner Krankheit hatte ich natürlich nicht mein reguläres Einkommen, sondern nur (Anm. der Übersetzerin: eine Art) Krankentagegeld, das nur in etwa halb so viel war und mit dem ich natürlich trotzdem für meine Frau und meine (damals) zwei Kinder sorgen musste.
Und natürlich hatte ich im Krankenhaus Gedanken wie: „Werde ich wieder ganz gesund werden oder werde ich dies nicht überleben?“ Dann war noch der Krankenhausseelsorger da um sicherzustellen, dass ich „im Frieden mit Gott“ sei. Das war also nicht nur ein körperlicher sondern, auch ein mentaler und emotionaler Einfluss. Ich möchte also alle Hörer ermutigen, sich klar zu machen, auf welche Menschen wir uns verlassen können, die uns unterstützen. Bei mir waren das meine Familie und Mitglieder meiner Gemeinde. Das alles waren wertvolle Ressourcen bei meinem Heilungsprozess.
Nächsten Monat ist dieses Ereignis 24 Jahre her – und jedes Jahr danke ich – entweder telefonisch oder persönlich – meinem Herzspezialisten für die Arbeit die er damals gemacht hat, die es ermöglicht hat, dass ich mit meiner Arbeit das Leben so vieler anderer Menschen beeinflussen konnte.

Was hst Du an Deiner Lebensgestaltung oder Deinem Alltag verändert:
Die größte Veränderung – die aber auf meiner veränderten Lebenseinstellung (mindset) basierte hängt eher damit zusammen, dass ich Weltmeister im Public Speaking wurde. Davon habe ich allen Führungskräften in meinem damaligen Unternehmen erzählt, so durfte ich auf einer großen Konferenz über Computer-Themen sprechen. Ich war ja immer noch der klassische IT-Nerd.
Bis ich dann einen Anruf von unserem damaligen Senior Vice-President erhielt, der mich fragte, warum ich für ihn arbeiten würde, in der IT. So schlug er vor, gemeinsam nach einem Weg zu suchen, um mein Rede-Talent besser zum Einsatz zu bringen. Wow! Seine Vision, mir die Chance zu geben auf einer anderen Position meine Fähigkeiten besser zu nutzen, bestärkte dann auch mich darin, dass ich Menschen helfen, unterstützen und ermutigen sollte.

Und natürlich die Erkenntnis, dass Beziehungen der Schlüssel zum Glück sind – und dafür nehme ich mir jetzt gerne Zeit.

Deine größten Hoffnungen während Deiner Auszeit:
Da war viel Hoffnung. Während meiner Genesung musste ich vor allem lernen, geduldig zu sein um dahin zurückzukehren, wo ich vorher war, finanziell für meine Familie zu sorgen, liebevoll mit ihnen umzugehen etc. Meine Hoffnung war, dass wenn ich irgendwann mal diese Welt verlassen werde weil meine Zeit um ist, dass ich nicht gehen würde, ohne dass je jemand bemerkt hätte, dass ich hier war. Nicht in dem Sinne, bejubelt zu sein, sondern indem ich einen Einfluss auf andere Menschen genommen habe. Deshalb bedeuten mir Emails, Feedbacks etc. von anderen Menschen so viel, die sagen, ich hätte ihnen geholfen, eine richtige Entscheidung zu treffe, mein Leben zu ändern oder ähnliches. Da geht ein Traum für mich in Erfüllung.
Aber nur zu hoffen reicht nicht aus. Du musst auch in Aktion gehen. Wenn wir an Stolpersteine geraten, ist es leicht, in Angst zu verfallen und nicht mehr vorwärts gehen zu wollen.  Ich bin dankbar für meinen Arzt, der mir gut zugesprochen hat, darüber hinweg zu kommen, meinen Weg weiter zu gehen, mein Leben zu leben, wieder körperlich aktiv zu werden – und all die Dinge zu tun, die ich immer tun wollte, und das dann voll zu genießen.

Wenn wir an Stolpersteine geraten, müssen wir zusehen, dass wir nicht nur drüber hinweg, darunter durch, daran vorbei  oder hindurch zu kommen – sondern auch noch den großen Schritt machen, um unserem Leben eine Bedeutung zu geben.

Deine Lernerfahrung während Deiner Auszeit:
Wenn man dem Tod so nahe ist – verändert man den Blick auf bestimmte Dinge und bemisst ihnen einen anderen Wert bei.  Das Leben ist kurz. Das klingt jetzt etwas klischeehaft, aber mir stellte sich beispielsweise  die Frage, was wirklich wichtig im Leben ist. Die Prioritäten verändern sich dann sehr stark – ein wenig weg von den materiellen Dingen, hin zu den Menschen, die mir wichtig sind, um möglichst viel Zeit mit ihnen zu verbringen. Dafür bin ich deutlich dankbarer geworden.Vorher habe ich immer das Ziel verfolgt, viel Geld zu verdienen, danach fragte ich mich, ob ich auch mit weniger Geld auskomme, um dafür bessere Beziehungen zu haben. Ich habe mich dafür entschieden, bessere Verbindungen zu anderen Menschen zu führen – und später auch dafür, meine Erfahrungen mit anderen Menschen als Vortragsredner zu teilen.

Hast Du auch die Beziehung zu Dir selbst verändert:
In einer Hinsicht definitiv, und meine Familie hat mich sehr dabei unterstützt: Ich achte jetzt mehr auf meinen Körper – es ist der einzige Körper, den ich habe. So habe ich 2012 bei den Weight Watchers 22 kg abgenommen. Ja, ich habe viel Disziplin dafür benötigt [er zeigte mir vorher-nachher Bilder].
Ich bewege mich mehr, benutze weniger den Lift, gehe mehr zu Fuß – v. a. mit meiner Frau – ich esse gesünder. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich gesünder bin, wenn meine Frau – wir sind seit 34 Jahren verheiratet – mit mir ist.

Blitzlicht-Runde:

Die Essenz Deiner Krankheit in einem Satz:
Wie Allen Saunders sagte: „Leben ist das, was passiert, während Du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“
Stolpersteine auf Deinem Weg werden kommen – es ist nicht die Frage OB, sondern WANN. Und wenn sie kommen, verlasse Dich auf alle Ressourcen, die Du hast.
Gehe durch diese Schwierigkeiten hindurch und komme als eine bessere Person auf der anderen Seite wieder heraus, immer in dem Wissen, dass ein Teil Deines purpose, Deiner Daseinsberechtigung ist, anderen zu geben.

Deine besten Buchempfehlungen:
sind Empfehlungen, in denen es darum geht, gute Beziehungen zu führen:

Meine Lebensweisheit:
„Das Leben ist kurz, es kommt auf jede Sekunde an – nicht nur mit Focus auf Dich selbst, sondern auch auf andere.
(Life is short, make every second count. Not only for yourself, but for others)“

Ich weiss, das klingt abgedroschen, aber ich für mich werde das nie wieder tun, dass ich nur für mich lebe.

Deine Kontaktadresse bzw. Webseite:
Unter www.markbrownspeaks.com findest Du die Kontaktdaten und weitere Informationen über Mark Brown.



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Folge 066: Wen Du auf dem Weg zu Deiner Vision treffen wirst

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Auf dem Weg zu Deiner Vision oder beim Umsetzen einer Veränderung in Deinem Leben wirst Du verschiedene Menschen treffen.
Nachdem es bereits in Folge 038 darum ging, woran Du geeignete Wegbegleiter für Dich finden kannst, geht es in der heutigen Episode darum, welche Menschen das sein werden.
Denn die Reaktionen, wenn Du einen neuen Lebens-Kurs einschlägst, werden höchst unterschiedlich sein.

Mit den Infos aus dieser Folge kannst Du Dich schon ein wenig wappnen.
Außerdem erfährst Du ein wenig darüber, welche Menschen ich auf meinem Weg getroffen habe und wie ich damit umgegangen bin.

Bitte hinterlass doch in den Kommentaren DEINE Erfahrungen zu diesem Thema.

Ich freue mich, von Dir zu hören und bin gespannt auf die Diskussion – und nun:
Viel Spass beim Zuhören.



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Folge 065: Buchrezension von Der perfekte Augenblick von Jochen Schweizer

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Heute mal wieder mit einer Buchrezension – nämlich das Buch „Der perfekte Augenblick“ von Jochen Schweizer.

Das mag auf den ersten Blick überraschen, denn: Was hat der Macher der Abenteuer-Geschenke und Geschenke-Boxen mit dem Weg zurück ins Leben zu tun?

Aber genau das auch mein erster Gedanke war – und dessen Anwort erschließt sich schnell bei der Lektüre dieses Buches. Jochen Schweizer ist ein Steh-Auf-Männchen par Excellence, davon schreibt er in diesem Buch.
Weil das Buch mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht hat, deshalb stelle ich das Buch in dieser Folge vor.

Hier die Buchdaten:

Jochen Schweizer – Der perfekte Augenblick – Leben mit mehr Glück, Erfolg und Stärke,
erschienen im Gräfe & Unzer Verlag.

Viel Spaß beim Zuhören und bei der Lektüre.



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Folge 064: Eine wichtige Zutat für Wendepunkte

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Ich hatte ja in früheren Folgen schon mal angedeutet, dass ich beruflich nicht nur mit Menschen auf dem Jakobsweg oder mit kurz- oder langzeiterkrankten Menschen arbeite und sie begleite. Was ich glaube ich noch nicht erwähnt hatte, war, dass ich gelegentlich auch Seminare und Workshops für Arbeitslose halte.

Erst kürzlich ist mir eine Gegebenheit aufgefallen, die viele dieser Menschen – neben ihren „äußerlichen Gemeinsamkeiten“ auch innerlich teilen: Nämlich, dass sich viele dieser Personen über irgendetwas selbst schwere Vorwürfe machen. Über irgendetwas in ihrem Leben, das sie getan – oder gerade nicht getan – haben.

In dieser Episode geht es darum, wieso Vergebung so wichtig ist, um uns über den Wendepunkt hinaus zu bringen.



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Folge 063: Vom Unterwegssein und Ankommen

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Gedanken von Unterwegs von meiner Wanderung auf dem Camino Inglés in Galicien. Über das Gefühl angkommen zu sein, über Heimat und über das Verbundensein. Darüber hatte ich ja auch schon in den Folge 23 (Verbundensein) sowie Folge 25 und Folge 26 (Heimat) gesprochen.

Was ist es, was Dich das Gefühl von Angekommen sein spüren lässt? Bei mir sind es die durch die Natur angesprochenen Sinne. Aber höre selbst…



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