Folge 075: Interview mit Martin Sänger, für den das Leben keinen Aufschub (mehr) duldet

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte
sowie heute mit ihrem Interview-Gast Martin Sänger

Martin Sänger Mein heutiger Interview-Gast ist Martin Sänger aus der Nähe von Landshut. Ich kenne Martin schon seit einigen Jahren, als er noch zu 150 % gasgebend als langjähriger und erfolgreicher Verkaufstrainer und Keynote-Speaker auf zahlreichen Netzwerk-Veranstaltungen unterwegs war.

Vor gut 1 1/2 Jahren traf ich ihn wieder, mitten in seiner Auszeit. Heute erzählt er in dieser Podcast-Episode, wie es dazu kam…

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Folge 067: Interview mit Mark Brown, der nach einer Lungenembolie mit Anfang 30 seine Prioritäten neu ordnete

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte – und ihrem Interview-Gast Mark Brown


Mein heutiger Interview-Gast ist Mark Brown, früherer Weltmeister im Public Speaking (so etwas gibt es!), Keynote-Speaker und Trainer aus Georgia, USA. Wir haben uns in Berlin auf einer Toastmasters-Konferenz getroffen, wo ich spontan die Gelegenheit hatte, dieses Interview mit ihm zu führen. Es ist auf Englisch, aber eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch findest Du im Folgenden:

 

Mit Mitte Dreissig Jahren – damals war er noch Programmierer in einem bekannten Unternehmen – brach Mark auf dem Parkplatz eines Supermarktes zusammen, und erhielt die Diagnose “mehrfache Lungenembolie mit Blutgerinnsel im Herzen”. Seine Frau und Kinder wußten lange nicht, ob er dies überleben würde, auch der Krankenhausseelsorger war ein paar Mal bei ihm, um dafür zu sorgen, dass er “im Frieden mit seinem Schöpfer” sei. Der Einsatz eines (damals) neuen Medikaments half, die Blutgerinnsel aufzulösen, so dass er nach zwei Monaten wieder zur Arbeit gehen konnte.

Durch diese – wie er sagt – zweite Chance, die er erhielt, richtete er sein Leben komplett neu aus, mehr zum Wohle anderer Menschen.

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Folge 064: Eine wichtige Zutat für Wendepunkte

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Ich hatte ja in früheren Folgen schon mal angedeutet, dass ich beruflich nicht nur mit Menschen auf dem Jakobsweg oder mit kurz- oder langzeiterkrankten Menschen arbeite und sie begleite. Was ich glaube ich noch nicht erwähnt hatte, war, dass ich gelegentlich auch Seminare und Workshops für Arbeitslose halte.

Erst kürzlich ist mir eine Gegebenheit aufgefallen, die viele dieser Menschen – neben ihren “äußerlichen Gemeinsamkeiten” auch innerlich teilen: Nämlich, dass sich viele dieser Personen über irgendetwas selbst schwere Vorwürfe machen. Über irgendetwas in ihrem Leben, das sie getan – oder gerade nicht getan – haben.

In dieser Episode geht es darum, wieso Vergebung so wichtig ist, um uns über den Wendepunkt hinaus zu bringen.

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Folge 061: Feierst Du an Ostern auch DEINE Auferstehung?

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

In zwei Familien in meinem persönlichen Umfeld hat es gerade das gegeben, was man einen Schicksalsschlag nennt: In der einen verstarb relativ plötzlich der Vater mit Anfang-Mitte 50 und in der anderen erkrankte die kleine Tochter, die sehr wahrscheinlich eine bleibende Behinderung zur Folge haben wird.

Die vorherige Normalität: unmöglich.

In der heutigen Folge habe ich mir – passend zum Gründonnerstag – ein paar Gedanken darüber gemacht, was der Ostergedanke der Auferstehung auch in unserem heutigen Leben für eine Bedeutung haben kann.

Viel Freude beim Zuhören – und
natürlich freue ich mich über Deine Empfehlung und Weiterempfehlung meines Podcasts auf iTunes.

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Folge 058 Interview mit Tim Helm, der seine Heilung von seiner Krebserkrankung als schönen Prozess beschreibt

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte – und ihrem Interview-Gast Tim Helm.

Tim Helm

Mein heutiger Interview-Gast ist Tim Helm, Inhaber einer Servicegesellschaft für Finanzdienstleister aus Gröbenzell bei München.
Mit 38 Jahren, mitten in der Blüte seines Lebens, war er beruflich erfolgreich, führte er ein stressiges aber subjektiv zufriedenes Leben – bis er 2006 einen Knubbel unter seinem Arm
entdeckte, der später als Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde, also Lymphdrüsen-Krebs.
Nach dessen operativer Entfernung fühlt er sich zunächst von der Schulmedizin im Stich gelassen, denn seine Erkrankung wird als “unheilbar” eingestuft. Man kann nichts mehr für ihn tun, außer palliative Maßnahmen und regelmäßig zu kontrollieren.

Dadurch erwachte seine Eigenverantwortung – und was erstmal ungewöhnlich klingt:
Er beschreibt seinen Heilungsprozess  als “schönen Prozess”.

So stellte er beispielsweise fest, wie er durch drei einfache Verhaltensänderungen nicht nur seinen Krebs los wurde, sondern sein Leben in eine ungeahnte Lebensqualität führte.

 

Deine größten Ängste während Deiner Auszeit:
Dass es nicht funktioniert, nicht unbedingt vor dem Sterben an sich, sondern eher vor dem Weg dorthin. Obwohl ich sehr schnell jeden Tag eine Verbesserung meines Wohlbefindens wahrgenommen habe. Ich habe bald wieder mehr Sport gemacht und bin jeden Tag laufen gegangen.
Die Auseinandersetzung mit dem Sterben ist für Krebspatienten ganz wichtig, ebenso wie auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenssätzen.

Deine größte Hoffnung für die Zeit nach der Diagnose:
Dass das Leben besser wird als vorher. Letztlich hab ich gemerkt, dass ich vorher immer sehr außenorientiert war, Status bedeutete mir vorher viel.
Mittlerweile habe ich gemerkt, was MIR überhaupt wichtig ist, nämlich g
esund alt zu werden, gemeinsame Zeit und Aktivitäten oder Reisen mit der Familie.

Was hst Du an Deiner Lebensgestaltung oder Deinem Alltag verändert:

Also, das Thema Ernährung setze ich beispielweise nach wie vor um, wenn auch natürlich nicht mehr ganz so konsequent, da gibt es nun mittlerweile wieder mal Ausnahmen.
Dann natürlich auch das Thema Achtsamkeit für den Körper, und auch die mentale Ausrichtung, was sich auch daran zeigt, dass ich in einer Branche, die seit 2008 mehr oder weniger in der Krise ist, einer der wenigen Verbleibenden bin.
Und natürlich die Erkenntnis, dass Beziehungen der Schlüssel zum Glück sind – und dafür nehme ich mir jetzt gerne Zeit.


Die Meilensteine auf dem Weg in Dein neues Leben:
Die heiße Phase der “Heilung” hat etwa 12 Monate gedauert, und die Meilensteine entsprachen etwa den 3-monatigen Kontrolluntersuchungen. Nach 3 Monaten ergab sich “kein weiteres Wachstum”, nach 6 Monaten wurde “ein Rückgang vermutet”, da wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das hat mir natürlich die größte Angst genommen. Nach 9 Monaten wurde “der Rückgang bestätigt” und nach 12 Monaten war sicher, dass “nichts mehr zu finden” war.

Blitzlicht-Runde:

Die Essenz Deiner Krankheit in einem Satz:
Es geht mir mit jedem Tag, in jeder Hinsicht besser, besser und besser.

Der Schritt, der Dich über Deinen Wendepunkt hinaus gebracht hatte:

Die eigentliche Schockdiagnose “Krebs” selber.
Das war der Hammer, den ich zum Aufwachen gebraucht habe.

Deine besten Buchempfehlungen:

Meine Lebensweisheit:
Gestaltet Euer Leben mit jedem Tag, in jeder Hinsicht besser, besser und besser
und seid bereit Verantwortung für Eurer leben zu übernehmen.

Deine Kontaktadresse bzw. Webseite:
Da würde ich die Webseite meiner Frau Michaela empfehlen: Unter www.ganzheitliche-krebsberatung-muenchen.de  findest Du die Kontaktdaten und weitere Informationen.

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Folge 052: Hilfe, mein Chef lädt mich zu einem Wiedereingliederungsgespräch ein

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Manche meiner Hörer sind Pilger, und manche sind Menschen, die nach einer gesundheitlichen Auszeit wieder den Weg in ein neues Leben finden wollen.

Für diese ist die aktuelle Episode interessant, denn es geht um das Thema BEM (Abkürzung für Betriebliches EingliederungsManagement) – also darum, jemanden nach einem krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit den Wiedereinstieg an den Arbeitsplatz zu erleichtern.

Weitere Informationen findest Du in dem Buch:

Burnout-Sensor (Deutschland): Prävention und Wiedereingliederung” von J. Loga und P. Seiter, das auch im Shop auf meiner Webseite erhältlich ist.

 

Natürlich kann ich in einem Podcast, der sich an ein relativ breites Publikum richtet, nicht auf jede Eventualität eingehen. Solltest Du noch Fragen in Bezug auf Deine individuelle Situation haben, schreibe mich ruhig an und ich werde, sofern es im Rahmen meiner Möglichkeiten ist, gerne darauf eingehen.

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